Es ist schon eine Weile her, dass die frisch gedruckte Ausgabe einer Tageszeitung ein echtes Event war. Im späten 19. und im frühen 20. Jahrhundert kam das aufstrebende Bürgertum in literarischen Kaffees zusammen und diskutierte das Weltgeschehen. Die Tageszeitungen definierten die öffentliche Meinung.

Der Zeitung fällt es zunehmend schwer, ihrer Rolle als Meinungsmacher gerecht zu werden unterstützt.

Heutzutage konkurrieren Tageszeitungen mit einer ganzen Reihe anderer Medien. Insbesondere Online-Medien und Social-Media haben die Rolle der Zeitung als Wegweiser im Weltgeschehen stark geschwächt. In dynamischen Nachrichtenlagen ist das am Vorabend Gedruckte am nächsten Morgen schon Schnee von gestern.  

Zwar haben Medien- und Verlagshäuser mit funktionierenden Bezahlmodellen auf diese Entwicklung reagiert – allerdings können diese Bezahlmodelle sowohl den Umsatz- wie auch den Bedeutungsverlust nur bedingt kompensieren.  

Müssen sich also Verlage und ihre einzelnen Publikationen von der Rolle des führenden Meinungsmachers verabschieden?  Oder haben nicht über Jahrzehnte gewachsene Medienmarken mit ihrer Reputation eigentlich das beste Potential, als wirklich nachhaltige Influencer Meinungen zu bilden sowie Entscheide zu erreichen?

Mit  hochpreisigen Unternehmens-Abos können Verlage komplett neue Leser und Zielgruppen ansprechen 


Eine Möglichkeit ist, z. B. Unternehmen bzw. die dort beschäftigten Entscheider sowie das Führungspersonal gezielt mit spezifischen Angeboten zu adressieren. Hier gibt es nicht nur einen wachsenden Bedarf, hinter die Kulissen des News-Geschäfts zu blicken und sich in der Strahlkraft der Medienmarke zu sonnen – viel mehr wünschen sich Entscheider wie auch auf anderen exklusiven Events einen strategisch nutzbaren Wissensvorsprung durch wertvolle Insights und ein hochkarätiges Netzwerk. 
 

Diese Entwicklung knüpft an eine schon seit mehreren Jahren zu beobachtende Entwicklung im Verlagswesen an: Mit Podiumsdiskussionen und Podcasts haben Verlags- und Medienhäuser neue Wege gefunden, wieder eine persönlichere Bindung zu Ihren Lesern bzw. nun auch Hörern und Zuschauern schaffen. Noch länger gibt es ähnliche Formate wie z. B. öffentliche Podiumsdiskussion oder Autorenlesungen.  

Das Innovative an dem neuen Ansatz ist, den Zugang zu diesen Veranstaltungen mit ebenso exklusiven und entsprechend hochpreisigen Abo-Modellen zu verknüpfen. Nur wer ein entsprechendes Unternehmens-Abo abgeschlossen hat, erhält auch den Zugang zu exklusiven Events mit hochkarätigen Gästen. 

Aus Abonnenten werden Mitglieder – und das schafft ganz neue Begehrlichkeiten


In diesem Kontext werden aus Abonnenten Mitglieder. Sie sind Teil exklusiver Communities und Circles. Unabhängig vom täglichen News-Karussell gelingt es Verlagshäusern so, sich erneut in exklusiven Kreisen zu bewegen und aus sich heraus eine Welt des Wissensvorsprungs zu schaffen. 
 

Den Start machten die sogenannten Handelsblatt Circles. Ursprünglich war das Konzept darauf ausgerichtet, die Zeit zwischen zwei Großevents zu überbrücken – und zwar mit einer kostenlosen Mitgliedschaft, getragen von Sponsoren und Ticketverkäufen.  

Befeuert von der Pandemie, bekamen die Circles vor allem auf virtueller Ebene schnell Zulauf – und aus dieser hohen Nachfrage und Begehrlichkeit entwickelte sich dann das heutige Abo-Modell.  

Dieses beinhaltet zwar mit sogenannten Table-Briefings auch durchaus noch journalistische Formate, die für Entscheider einen wichtigen Mehrwert liefern – zu einem monatlichen Preis, der ein Vielfaches über dem eines normalen Online-Abos liegt. Ein erfolgreiches Beispiel hierfür ist der Newsletter Tagesspiegel Background.

Gleichzeitig tritt im Rahmen der exklusiven Unternehmens-Abos das Netzwerken in den Vordergrund. Es geht darum, bei exklusiven Events dabei zu sein. Und dieses Netzwerk bzw. die damit verbunden exklusiven Informationen sind mindestens genauso wichtig wie die redaktionellen Inhalte. 

Auch mit Hilfe von doo wird die Zeitung von morgen wieder zum Event 


So wird die Zeitung aufs Neue zu einem echten Ereignis – und doo ist von Anfang mit dabei. Auf einer der ersten größeren Veranstaltungen dieser Art war unsere All-In-One Lösung beim 
Technology Experience Convention Heilbronn (TECH) Ende Mai 2025 auf dem Campus der Schwarz Gruppe ein wesentlicher Teil der Erfolgsstory.  

Dabei konnten wir vor allem mit unserem ganzheitlichen Konzept von der Integration des Subscription Managements über das segmentierte Einladungs- & Teilnehmendenmanagements bis hin zur Bereitstellung der Matchmakingplattform zur individuellen Terminvereinbarung. Dieses ”Erlebnis aus einem Guss” für maximalen Komfort und größtmögliche Nutzerfreundlichkeit war natürlich auch für den hohen Anspruch der exklusiven Zielgruppe auf dem Tech Summit entscheidend.

Hier geht’s zum begleitenden Whitepaper dieses Artikels – und hier können Sie sich melden, wenn auch Ihr Verlag oder Ihr Unternehmen mit der Smart Event Automation by doo neue Zielgruppen und Märkte erschließen oder einfach nur im Gespräch bleiben will.