{"id":13249,"date":"2019-01-22T09:37:35","date_gmt":"2019-01-22T08:37:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.doo.net\/?p=13249"},"modified":"2025-03-20T17:30:02","modified_gmt":"2025-03-20T16:30:02","slug":"kontaktlistenpflege-im-e-mail-marketing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/2019\/01\/22\/kontaktlistenpflege-im-e-mail-marketing\/","title":{"rendered":"Kontaktlistenpflege im E-Mail-Marketing"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ob Newsletter, Promoaktion, Einladungsmail oder Infomail &#8211; E-Mail-Marketing ist heutzutage fester Bestandteil des Marketing-Mixes. Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen im E-Mail-Marketing ist es, eine Kontaktliste mit Empf\u00e4ngern aufzubauen und sie aktuell zu halten. Zwei <strong>Anforderungen<\/strong> sollte eine solche <strong>Kontaktliste<\/strong> erf\u00fcllen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die enthaltenen\u00a0Kontakte\u00a0sollen <strong>relevant<\/strong>, also (potentielle) Kunden sein, damit die Marketingbem\u00fchungen am Ende auch zum Unternehmenserfolg beitragen.<\/li>\n<li>Die Kontaktliste sollte &#8220;<strong>sauber<\/strong>&#8221;\u00a0sein, das hei\u00dft der Versand von Kampagnen darf nicht zu rechtlichen oder technischen Problemen f\u00fchren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der folgende Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit dem zweiten Punkt: Wie kann ich eine saubere Kontaktliste f\u00fcr mein E-Mail-Marketing aufbauen und vor allem erhalten?[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h2 class=\"doo_h2_subheader\">Rechtliche Basis f\u00fcr den E-Mail-Kontakt<\/h2>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]Wenn Sie E-Mails f\u00fcr Werbezwecke verschicken, gelten bestimmte gesetzliche Richtlinien. Eine wichtige Grundlage ist hier die im Mai 2018 in Kraft getretene\u00a0<strong>EU-Datenschutzverordnung<\/strong> (General Data Protection Regulation &#8211; GDPR)\u00a0und in Deutschland die <strong>Datenschutz-Grundverordnung<\/strong> (DGSVO). Faustregel f\u00fcr einen rechtlich bedenkenlosen E-Mail-Kontakt im Rahmen dieser Verordnungen: Sie brauchen die ausdr\u00fcckliche Einwilligung des Empf\u00e4ngers oder eine klare Berechtigung, um einer Person eine E-Mail schicken zu d\u00fcrfen. Auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regelt, dass\u00a0Sie\u00a0Personen nicht ohne ihre Erlaubnis per E-Mail kontaktieren d\u00fcrfen, sofern es sich nicht um Bestandskunden handelt.<\/p>\n<p>Der sicherste Weg, sich die Erlaubnis eines Empf\u00e4ngers einzuholen, um ihm E-Mails zu schicken, ist das sogenannte\u00a0<strong>Double-Opt-In-Verfahren,<\/strong> bei dem der Empf\u00e4nger seine Erlaubnis doppelt best\u00e4tigt. Beispiel: Bei der Anmeldung zu einem Newsletter gibt der Empf\u00e4nger seine E-Mail-Adresse an. Daraufhin erh\u00e4lt\u00a0er\u00a0eine Best\u00e4tigungsmail. Erst wenn er dem Best\u00e4tigungslink darin folgt, ist er f\u00fcr den Newsletter angemeldet.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit, Ihre bestehenden Kunden per E-Mail zu kontaktieren, haben Sie bei &#8220;<strong>berechtigtem Interesse<\/strong>&#8220;, wie es in der\u00a0DGSVO formuliert ist. Berechtigtes Interesse kann zum Beispiel vorliegen, wenn Sie einer Person eine Einladung f\u00fcr einen Aufbaukurs eines zuvor besuchten Kurses schicken. Ob ein berechtigtes Interesse vorliegt, kl\u00e4ren Sie am Besten mit Ihrem Rechtsberater ab.<\/p>\n<p>Wenn Sie gegen die gesetzlichen Auflagen versto\u00dfen, k\u00f6nnen Empf\u00e4nger Sie daf\u00fcr melden. Dies kann Abmahnungen und Bu\u00dfgelder nach sich ziehen, nicht zu reden von dem Zeit und Aufwand, der in rechtliche Auseinandersetzungen flie\u00dfen kann. Mit einer sauberen und gepflegten Kontaktliste lassen sich diese Unannehmlichkeiten vermeiden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h2 class=\"doo_h2_subheader\">Warum stellen veraltete Kontaktlisten ein technisches und rechtliches Risiko f\u00fcr mein E-Mail-Marketing dar?<\/h2>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Selbst wenn Sie eine Kontaktliste per Double-Opt-In aufgebaut haben, garantiert dies nicht auf Dauer\u00a0eine &#8220;gesunde&#8221; Liste. Denn sowohl eine E-Mail-Adresse als auch eine Einwilligung sind verg\u00e4nglich. Laut Marketing-Autorin Pam Neely sind\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.getresponse.com\/email-list-building-nemesis-churn-rate\" rel=\"nofollow\">25-30% List Churn<\/a>, also verlorene Kontakte pro Jahr, keine Seltenheit, wenngleich es von Branche und Zielgruppe anh\u00e4ngig ist, wie viele Abg\u00e4nge als &#8220;normal&#8221; anzusehen sind. E-Mail-Adressen werden ung\u00fcltig, weil der Empf\u00e4nger seinen E-Mail-Anbieter oder Arbeitgeber wechselt. Abonnenten vergessen, dass sie Ihren Newsletter abonniert haben und stufen Ihre E-Mails als Spam ein. Sie sollten also vermeiden, an veraltete und lange nicht kontaktierte Empf\u00e4nger zu schreiben. Denn dies f\u00fchrt in der Regel zu hohen Listenabg\u00e4ngen durch Bounces und Beschwerden, was E-Mail-Anbietern ein Dorn im Auge ist.<\/p>\n<p><strong>E-Mail-Anbieter\u00a0<\/strong>stellen die technische Infrastruktur bereit, um E-Mails verschicken und \/ oder empfangen zu k\u00f6nnen. H\u00f6chstwahrscheinlich arbeitet Ihre Firma mit einem oder mehreren dieser Anbieter zusammen.<\/p>\n<p>E-Mail-Anbieter sind grunds\u00e4tzlich bestrebt, Spam-Sendungen \u00fcber\u00a0ihren\u00a0Service zu vermeiden.\u00a0<strong>Spam\u00a0oder\u00a0Junk\u00a0<\/strong>bezeichnet unerw\u00fcnschte &#8211; also ohne Einwilligung erhaltene &#8211; E-Mails, h\u00e4ufig mit kommerziellen (Werbung) oder betr\u00fcgerischen (Trojaner, Phishing) Inhalten. Diese werden in Massen verschickt und verstopfen die Leitungen der E-Mail-Anbieter.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Bounces<\/span><br \/>\n<\/strong><\/span>Eine hohe\u00a0Bouncerate\u00a0gilt als Indikator f\u00fcr Spam. Ein\u00a0<strong>Bounce\u00a0<\/strong>(englisch f\u00fcr Auf- oder R\u00fcckprall) entsteht, wenn der E-Mail-Anbieter des Empf\u00e4ngers meldet, dass die E-Mail nicht zugestellt werden kann. Dabei wird zwischen Hard- und Soft-Bounces unterschieden. Ein Hard-Bounce bedeutet in der Regel, dass eine E-Mail-Adresse grunds\u00e4tzlich nicht (mehr) erreichbar ist. Gr\u00fcnde sind unter anderem, dass der Empf\u00e4nger seinen Account gel\u00f6scht hat (weil er zum Beispiel den E-Mail-Anbieter oder Arbeitgeber gewechselt hat), die E-Mail-Adresse nie existiert hat (Tippfehler, unbekannte Domain) oder der empfangende Anbieter E-Mails des Senders grunds\u00e4tzlich blockiert. Bei einem Soft-Bounce kann die E-Mail vor\u00fcbergehend nicht zugestellt werden, zum Beispiel weil die E-Mail wegen eines verd\u00e4chtigen Anhangs abgewiesen wird oder das Postfach voll, der Server \u00fcberlastet oder die Nachricht zu gro\u00df ist. Manchmal werden auch Out-of-Office-Antworten als Soft-Bounce interpretiert. Prinzipiell ist die Adresse hier aber noch erreichbar. Eine Liste mit vielen Bounces, besonders Hard-Bounces, deutet f\u00fcr E-Mail-Anbieter darauf hin, dass die Adressen nicht sauber eingesammelt wurden oder lange nicht mehr kontaktiert wurden, wodurch die urspr\u00fcngliche Einwilligung gegebenenfalls bereits veraltet (oder vergessen) ist.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8221;13273&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; onclick=&#8221;img_link_large&#8221; img_link_target=&#8221;_blank&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1548146727279{margin-bottom: 20px !important;border-radius: 35px !important;}&#8221;][vc_column_text]<strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Beschwerden<\/span><\/strong><br \/>\nAuch eine hohe Beschwerderate interpretieren E-Mail-Anbieter als Hinweis f\u00fcr Spam.\u00a0<strong>Beschwerden<\/strong>\u00a0(complaints) kommen zustande, wenn Empf\u00e4nger eine Nachricht \u00fcber die entsprechende Funktion im E-Mail-Programm als Spam oder Junk einstufen. Meistens tun sie dies, weil ihnen die Inhalte anst\u00f6\u00dfig oder zwielichtig erscheinen oder keine gesetzlich vorgeschriebene Abmeldem\u00f6glichkeit in der E-Mail enthalten ist (siehe weiter unten im Text).<\/p>\n<p>Aus den genannten Gr\u00fcnden blockiert der sendende Anbieter Sender mit \u00fcberdurchschnittlich hohen Raten und entzieht ihm damit die\u00a0technische Infrastruktur, um E-Mails versenden zu k\u00f6nnen. F\u00fcr Sie bedeutet das im schlimmsten Falle, dass Sie wegen hoher Bounce- und Beschwerderaten pauschal gesperrt werden und gar keine E-Mails mehr verschicken k\u00f6nnen, vollkommen egal, ob Sie f\u00fcr die E-Mails eine rechtliche Basis haben oder nicht.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Spam<\/strong><\/span><br \/>\nDoch nicht nur die sendenden E-Mail-Anbieter sind bestrebt, gegen Spam vorzugehen, sondern auch die empfangende Anbieter blockieren E-Mails von verd\u00e4chtigen Sendern oder mit verd\u00e4chtigem Inhalt. Sie kennen das sicher aus eigener Erfahrung: Gro\u00dfe Mengen an Spam-Mails fressen die Zeit und Nerven der Empf\u00e4nger, die ja wiederum die Kunden der E-Mail-Anbieter sind. Kein oder wenig Spam tr\u00e4gt zu einem positiven Nutzererlebnis bei. Deswegen arbeiten die E-Mail-Anbieter kontinuierlich daran, Spam aus den erw\u00fcnschten E-Mails herauszufiltern und zu blockieren. Mehr dazu, wie sie inhaltlich saubere E-Mails erstellen, finden Sie in unserem\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.doo.net\/2018\/08\/08\/spamsichere-e-mailings-erstellen\/\" rel=\"nofollow\">Blogartikel \u00fcber spamsicheren E-Mailings.<\/a><\/p>\n<p>Sauber eingesammelte und aktuelle Kontaktlisten weisen normalerweise niedrige Bounce- und Beschwerderaten auf. Je l\u00e4nger Empf\u00e4nger nicht mehr kontaktiert wurden oder je weniger offensichtlich und explizit E-Mail-Adressen eingesammelt werden, desto h\u00f6her die Raten.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Blacklists<\/strong><\/span><br \/>\nEin weiterer Grund, warum besonders veraltete Kontaktlisten Probleme verursachen, sind inaktive E-Mail-Adressen. Dies gilt besonders, wenn viele Freemail-Adressen (wie @web.de, @gmail.com, @hotmail.com) enthalten sind. Inaktiv werden E-Mail-Adressen, wenn die Inhaber sich \u00fcber einen langen Zeitraum nicht mehr eingeloggt oder\u00a0ihre\u00a0E-Mails abgerufen haben. Die Adressen werden von den E-Mail-Anbietern h\u00e4ufig zu sogenannten\u00a0<strong>Spam-Traps<\/strong>\u00a0(trap ist englisch f\u00fcr Falle) umgewandelt. Da sie nicht mehr verwendet werden, gehen die Anbieter davon aus, dass es keine erw\u00fcnschte Kommunikation mehr gibt und betrachten deswegen alle eingehenden E-Mails als Spam.<\/p>\n<p>Verschickt ein Sender an Spam-Trap-Adressen oder wird er durch verd\u00e4chtige Inhalte oder hohe Bounce- und\u00a0Beschwerderaten\u00a0auff\u00e4llig, wird er in sogenannte\u00a0<strong>Blacklists\u00a0<\/strong>(englisch f\u00fcr schwarze Liste) eingetragen. Jeder E-Mail-Anbieter hat seine eigene Blacklist, zus\u00e4tzlich gibt es anbieter-\u00fcbergreifende Listen. Steht ein Sender auf einer Blacklist, akzeptieren empfangende Anbieter keine E-Mails mehr von ihm. Die Reputation des Senders und des dahinterstehenden Anbieters zerf\u00e4llt, die gesendeten E-Mails kommen nicht mehr beim Empf\u00e4nger an &#8211; f\u00fcr E-Mail-Anbieter h\u00f6chst gesch\u00e4ftssch\u00e4digend. In der Regel ist es nur mit hohem Aufwand m\u00f6glich, wieder aus den Blacklists gel\u00f6scht zu werden &#8211; deswegen ist es das Ziel jedes Anbieters, gar nicht erst in\u00a0solche\u00a0Listen eingetragen zu werden. Auch f\u00fcr Sie als Nutzer eines E-Mail-Anbieters\u00a0ist\u00a0es erstrebenswert, dies zu verhindern &#8211; denn auch Sie wollen, dass Ihre E-Mails beim Empf\u00e4nger ankommen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Bounce- &amp; Beschwerderate gering halten<\/strong><\/span><br \/>\nVollst\u00e4ndig vermeiden lassen sich weder Bounces (besonders Soft-Bounces) und Beschwerden nicht, deshalb ist der Anteil an der Gesamtzahl der gesendeten E-Mails entscheidend: Ab einer Bouncerate von 5% wird es kritisch, bei einer guten Kontaktliste sollte sie jedoch unter 2% liegen. F\u00fcr die Beschwerderate liegen die zul\u00e4ssigen Grenzwerte der E-Mail-Anbieter zwischen 0,02% und 0,5%. E-Mail-Anbieter regeln die genauen Werte in ihren AGB. \u00dcbersteigen Ihre Raten die zul\u00e4ssigen H\u00f6chstwerte, riskieren im schlimmsten Falle, dass der E-Mail-Anbieter den Vertrag mit Ihnen k\u00fcndigt oder rechtliche Schritte gegen Sie einleitet.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h2 class=\"doo_h2_subheader\">Wie pflege ich meine Kontaktliste?<\/h2>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h3 class=\"doo_h3_subheader\">Kontaktieren Sie Ihre Kontakte in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden<\/h3>[vc_column_text]Ihr Ziel sollte es also sein, eine m\u00f6glichst geringe Bounce- und\u00a0Beschwerderate\u00a0bei Ihren E-Mail-Kampagnen zu haben. Einer der besten Wege dies zu\u00a0erreichen\u00a0sind E-Mailings in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden, zum Beispiel einmal im\u00a0Monat. So <strong>verteilen<\/strong> sich <strong>Kontaktverluste<\/strong> \u00fcber die einzelnen E-Mail-Kampagnen, wodurch die Raten relativ gesehen leichter im gew\u00fcnschten Rahmen bleiben. Wichtig ist, dass Sie nach jeder Kampagne Kontakte, die nicht mehr erreichbar sind oder kein Interesse mehr an Ihren E-Mails haben, aus Ihrer Liste entfernen.<\/p>\n<p>Hierzu ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Sie verschicken \u00fcbers Jahr verteilt 12 Kampagnen an eine Liste mit zu Beginn 100 Empf\u00e4ngern. Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass es keine Neuzug\u00e4nge und Abmeldungen gibt. Pro Kampagne haben Sie einen Kontakt, der bounced und den sie deshalb aus der Liste nehmen. Sie haben damit pro Kampagne eine Bouncerate zwischen 1% und 1.12%. Wenn Sie stattdessen am Ende des Jahres alle Empf\u00e4nger einmal anschreiben, haben Sie bei 100 Empf\u00e4ngern und 12 Bounces eine Bouncerate von 12%. In beiden Beispielen verlieren Sie 12 Kontakte &#8211; diesen stehen im ersten Beispiel 1134 und im zweiten Beispiel 88 erfolgreich versendete E-Mails gegen\u00fcber. Viel guter &#8220;Traffic&#8221;, also erfolgreich zugestellte E-Mails, hilft Ihnen, Ihre\u00a0Bounceraten niedrig zu halten.<\/p>\n<p><strong>Regelm\u00e4\u00dfige Kommunikation<\/strong> ist eines der besten Mittel, um zu verhindern, dass Kontaktlisten veralten. Viele E-Mail-Anbieter setzen in ihren AGB sogar voraus, dass die Empf\u00e4nger eine Kampagne\u00a0in den letzten zwei bis drei Monaten kontaktiert wurden. Eine regelm\u00e4\u00dfige Kommunikation hat auch weitere Vorteile: Erstens bleiben Sie im Ged\u00e4chtnis Ihrer Abonnenten und verhindern, dass sich Ihre\u00a0Abonnenten nach einem l\u00e4ngeren Zeitraum nicht mehr an Sie oder ihre Anmeldung zu Ihrem Newsletter erinnern. Zweitens schaffen Sie Erwartung und damit Vertrauen: Wenn Ihre Empf\u00e4nger wissen, wann und wie oft sie kontaktiert werden, k\u00f6nnen sie sich darauf einstellen und warten vielleicht auch schon freudig auf Neuigkeiten von Ihnen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h3 class=\"doo_h3_subheader\">Lassen Sie Ihre Kontakte gehen<\/h3>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Niemand wird gerne zu irgendetwas gezwungen. Wenn Kontakte Ihre E-Mails nicht erhalten wollen, lassen Sie sie gehen. Menschen gegen ihren Willen st\u00e4ndig zu kontaktieren, wird Ihnen mehr schaden als n\u00fctzen. Wenn jemand von Ihren E-Mails genervt ist, tr\u00e4gt das nicht zu einer positiven Einstellung gegen\u00fcber Ihrer Firma bei. Deswegen stellen Sie sicher, dass jede E-Mail eine <strong>M\u00f6glichkeit zur Abmeldung<\/strong> enth\u00e4lt. Fehlt diese M\u00f6glichkeit, erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Empf\u00e4nger Ihre E-Mail als Spam markieren und so Ihre Beschwerderate steigt. Zudem ist eine Abmeldem\u00f6glichkeit in Werbemails rechtlich verpflichtend und in DGSVO und UWG gefordert.<\/p>\n<p>In der Regel wird die Option am Ende der E-Mail im Footer oder direkt im E-Mail-Kopf aufgef\u00fchrt. Wir empfehlen, diese Konvention einzuhalten. Hilfreich ist auch, wenn Sie im Footer den Grund angeben, warum der Empf\u00e4nger die E-Mail erh\u00e4lt, zum Beispiel:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie sich f\u00fcr den Newsletter der Firma Mustermann angemeldet haben. Falls sie keine E-Mails mehr von uns erhalten wollen, k\u00f6nnen Sie sich\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">hier<\/span>\u00a0abmelden.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h3 class=\"doo_h3_subheader\">Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t &#8211; Aktive Kontakte statt reine Masse<\/h3>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Fr\u00fcher war das erkl\u00e4rte Ziel des E-Mail-Marketings &#8220;Masse&#8221;, also so viele Empf\u00e4nger wie m\u00f6glich zu erreichen. Riesige Verteilerlisten galten als Zeichen eines gro\u00dfen Verkaufspotentials. Heute sind sowohl Unternehmen f\u00fcr Ihre Mitarbeiter als auch Einzelpersonen bestrebt, die immer gr\u00f6\u00dfer werdende Flut an E-Mails einzud\u00e4mmen. Alles, was nicht auf den ersten Blick bekannt oder interessant erscheint, landet ungelesen im Papierkorb (wenn die E-Mail es \u00fcberhaupt bis in den Posteingang schafft). Deswegen b\u00fc\u00dft die reine Masse bei der Anzahl an Kontakten als Erfolgsstrategie mehr und mehr an Effizienz ein. Das neue Credo lautet daher Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t: Lieber weniger, daf\u00fcr aber die richtigen Kontakte anschreiben, die sich f\u00fcr Ihre Inhalte interessieren und sich mit ihnen auseinandersetzen. Die Empf\u00e4nger sollen die E-Mail \u00f6ffnen, lesen und den eingebauten Links und Buttons folgen. Statt\u00a0eine\u00a0gro\u00dfen Zahl inaktiver und uninteressierter Kontakte anzuschreiben geht es zunehmend darum, weniger, aber daf\u00fcr aktive Empf\u00e4nger mit interessanten Inhalten zu versorgen (Stichwort: Content Marketing). Nicht die Anzahl der Kontakte und versendeten E-Mails, sondern <strong>\u00d6ffnungs- und Klickraten <\/strong>r\u00fccken in den Fokus.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h3 class=\"doo_h3_subheader\">Fr\u00fchjahrsputz in der Kontaktliste<\/h3>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn einzelne Kontakte \u00fcber eine lange Zeit keine Aktivit\u00e4t bei den an sie zugestellten E-Mails aufweisen (also keine \u00d6ffnungen, Klicks oder Konvertierungen), lohnt es sich, diese Kontakte im Rahmen einer dezidierten Kampagne entweder zu reaktivieren oder sie, falls dies nicht gelingt, aus dem Verteiler zu nehmen. So verhindern Sie auch, irgendwann an Spam-Trap-Adressen\u00a0zu\u00a0schreiben. Wir empfehlen eine solche <strong>Reaktivierungs-Kampagne<\/strong> mindestens einmal pro Jahr.<\/p>\n<p>Wie sieht eine solche Kampagne aus? Sie k\u00f6nnen zun\u00e4chst gezielt Ihre inaktiven Kontakte anschreiben und ihnen einen Anreiz liefern, wieder aktiv zu werden, zum Beispiel indem Sie ihnen einen Rabattcode schicken. Eine andere M\u00f6glichkeit beziehungsweise ein zweiter Schritt ist es, dezidiert nachzufragen, ob die Empf\u00e4nger weiterhin von Ihnen E-Mails erhalten wollen. Diese Art der Kampagnen haben Sie sicher vermehrt in den Wochen um die Einf\u00fchrung der neuen Datenschutz-Grundverordnung Ende Mai 2018 erhalten, denn viele Unternehmen haben dies zum Anlass genommen, ihre\u00a0Listen aufzur\u00e4umen. Wenn Sie von den Empf\u00e4ngern keine Reaktion erhalten, melden Sie sie vom Newsletter ab.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<h2 class=\"doo_h2_subheader\">Zusammenfassung<\/h2>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Um eine saubere Kontaktliste aufzubauen und zu pflegen, hier noch einmal die wichtigsten Punkte:<\/p>\n<ol>\n<li>Stellen Sie sicher, dass\u00a0Sie\u00a0eine rechtliche Grundlage f\u00fcr den Kontakt haben &#8211; am besten per Double-Opt-In.<\/li>\n<li>Geben Sie Ihren Empf\u00e4ngern in jeder Nachricht die M\u00f6glichkeit, sich abzumelden.<\/li>\n<li>Kontaktieren Sie Ihre Abonnenten in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden.<\/li>\n<li>Achten Sie nicht nur auf die reine Gr\u00f6\u00dfe der Kontaktlisten, sondern auch auf die Aktivit\u00e4t Ihrer Empf\u00e4nger.<\/li>\n<li>F\u00fchren Sie regelm\u00e4\u00dfig Reaktivierungs-Kampagnen f\u00fcr inaktive Kontakte durch.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Kontaktlisten wollen regelm\u00e4\u00dfige gepflegt werden. Dieser Aufwand verhindert aber nicht nur, dass Sie am Ende Probleme mit Ihrem E-Mail-Anbieter bekommen oder in rechtliche Auseinandersetzungen geraten. Eine rechtlich saubere Listenpolitik und regelm\u00e4\u00dfige Kommunikation erlauben Ihnen auch, eine langfristig gesunde Beziehung zu ihren Kontakten aufzubauen und zu erhalten.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8221;11743&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;custom_link&#8221; link=&#8221;https:\/\/doo.net\/de\/demo-request.html&#8221;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Newsletter, Promoaktion, Einladungsmail oder Infomail &#8211; E-Mail-Marketing ist heutzutage fester Bestandteil des Marketing-Mixes. Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen im E-Mail-Marketing ist es, eine Kontaktliste mit Empf\u00e4ngern aufzubauen und sie aktuell zu halten. <\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":13267,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[46],"tags":[],"class_list":["post-13249","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-product"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13249"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16580,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13249\/revisions\/16580"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/doo.net\/de\/knowhow\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}